
«Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen», zitiert das Buch «Die Birs» auf Seite 29 den Philosophen Heraklit. Überhaupt nutzt es eine Fülle von Zitaten als Gestaltungselement, die das metaphorische Potenzial des Flusses umspielen: der Fluss als Begleiter zum Meer, das Wasser als Prinzip aller Dinge. Wie kaum etwas anderes regt ein Fluss die Sinne und den Geist an. Die Auseinandersetzung mit ihm führt zu innerer Ruhe, zu Gelassenheit und Erkenntnis (Bild: Stephanie Meier). So bringt er auch die eigene Fantasie ins Fliessen. Eine Wanderung entlang der Birs kann daher wohltuenden, kontemplativen Charakter haben – begleitet von Zitaten von Heraklit, Laotse oder Konfuzius. (mr)

